Infografik: Studenten-App Jodel als Marketinginstrument

Jodel App: Studenten im Jodel-Fieber

Die Erfinder der App Jodel haben das erreicht, wovon wahrscheinlich viele Entwickler und Gründer in Deutschland träumen: Seit der Veröffentlichung von Jodel vor zweieinhalb Jahren wurde die App millionenfach heruntergeladen. Dass Studenten mit Hilfe der App Sprüche anonym posten und Sprüche von anderen (Achtung: Jodel-Jargon) up- oder downvoten, gehört mittlerweile zum Uni-Alltag. Sehen kann diese Sprüche jeder, der sich im Umkreis von maximal 10 Kilometern befindet.

Die Jodel-App als Marketinginstrument

Anonyme Posts? Content mit geringer Reichweite? Aus Marketingsicht klingt dieses Konzept alles andere als attraktiv. Schließlich möchte man doch Botschaften möglichst breit streuen und in dem Zuge die eigene Marke sichtbar machen. Und gerade Referenten im Bereich Hochschulkommunikation sind interessiert, auch Studenten als Zielgruppe anzusprechen. Doch wie lässt sich Jodel als Marketingkanal nutzen?

Native Advertising als Zauberwort

Für Content-Marketing-Zwecke lohnt es sich allemal, Jodel einmal zu testen. Zum Beispiel, um aktuelle Hochschulthemen ins Gespräch zu bringen oder auf Universitätsveranstaltungen aufmerksam zu machen. In dem Fall lautet das Zauberwort: Native Advertising. Werbung getarnt als redaktioneller Inhalt. Die Sprüche sollten originell sein, am besten witzig und charmant formuliert. Klassische Werbesprüche werden bei Jodlern wahrscheinlich wenig Gehör finden.

Nachteil: Keine Monitoring-Möglichkeiten

Da Jodel auf dem Anonymitäts-Prinzip beruht, sucht man nach Nutzerangaben wie Name, Geschlecht und Alter vergebens. Auch bietet die App keine Analyse-Möglichkeiten, was die Erfolgsmessung erheblich erschwert. Um positive Branding-Effekte zu messen, können die Anzahl der Upvotes und die Menge an positiven Kommentaren als Indikatoren dienen.

Infografik: Die Jodel-App im Überblick

Die Jodel App im Überblick

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Als Content & Social Media Managerin verantwortet Sara Goldenberg in der Europäischen Akademie das Online-Magazin „Zukunft hoch 4“ und ist Teil des Social Media Teams.
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